PID-Zentrum Freiburg


Zentrum für Präimplantationsdiagnostik

PID – Was ist das?

Mittels der Präimplantationsdiagnostik (PID) können schwere, vererbbare Erkrankungen vor dem Eintritt einer Schwangerschaft festgestellt werden. Zur Durchführung einer PID muss eine Reagenzglasbefruchtung (In-vitro-Fertilisation, IVF) zusammen mit dem Einführen der Spermien in die Eizelle (ICSI) durchgeführt werden. Die Untersuchung wird an der äußeren Zellschicht des Embryos, den sog. Trophoblastzellen, durchgeführt, aus denen sich später die Eihäute entwickeln.
Im Gegensatz zur Pränataldiagnostik findet hier die genetische Untersuchung vor der Schwangerschaft statt, so daß in der Regel ein eventueller Abbruch wegen eines erkrankten Embryos/ Feten vermieden werden kann.
Mitglieder des PID-Zentrums Freiburg sind die humangenetische Praxis von Prof. Dr. med. Jürgen Kohlhase, der eine langjährige Erfahrung in der molekulargenetischen Diagnostik einer Vielzahl genetisch verursachter Erkrankungen vorweisen kann (Link), weiterhin als Partner der Reproduktionsmedizin die Gemeinschaftspraxis CERF (Drs. med. M. Thiemann, B. Wetzka, V. Wolk, A. Hanjalic-Beck und S. Friebel), die seit 25 Jahren Paare mit Kinderwunsch betreut (Link) und die Abteilung für Reproduktionsmedizin der Universitätsklinik Freiburg (UFK) unter der Leitung von Dr. med. Philipp Wiehle (Link).

Unterlagen, die für die Planung der PID wichtig sind

Unterlagen, die für die Planung der PID wichtig sind

  • Genetische Befunde der Eltern und ggf. eines betroffenen Kindes
  • Humangenetische Beratung
  • Frauenärztliche Untersuchung
  • Hormonanalyse bei der Frau (FSH, LH, Östradiol, Progesteron, AMH, TSH)
  • Spermiogramm

Ablauf der PID

1. Anfrage durch das Paar bei einem der Kooperationspartner
2. Terminvereinbarung in der Praxis für Humangenetik und dem CERF oder der UFK zur Beratung über die Durchführung der PID
3. Psychosoziale Beratung
4. Antragstellung an die PID-Ethikkommission der Landesärztekammer Baden-Württemberg
5. Etablierung der molekulargenetischen Diagnostik
6. Behandlung mit IVF-ICSI, gefolgt von der Blastozystenkultur mit Biopsie der Trophoblastzellen zur genetischen Diagnostik. Alle biopsierten Embryonen werden tiefgefroren (kryokonserviert)
7. Molekulargenetische Diagnostik an den Trophoblastzellen
8. Übertragung von in der Regel einem kryokonservierten Embryos (meist im Spontanzyklus)

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